Kobayashi Makoto im Mittelpunkt eines Mooks

Kobayashi Makoto im Mittelpunkt eines Mooks

Im Juni veröffentlichte der Verlag Kawade Shobō ein Mook über Kobayashi Makoto, den Schöpfer des Manga What’s Michael?. Kawade Shobō veröffentlicht regelmäßig Mook-Magazine, die sich dem Werk prominenter kultureller Figuren widmen. Bei Shogakukan erschien 2019 ein ähnliches Mook über Takahashi Rumiko.

Solche Mooks enthalten laut The Comics Journal Interviews, Essays und eine Zeittafel zur Karriere. Der Mangaforscher Natsume Fusanosuke steuerte einen fünfseitigen Essay (Seiten 170 bis 175) über das Werk des Künstlers bei, der auch die Entwicklung des Manga seit den 1970er-Jahren beleuchtet. Dieser Essay wurde von The Comics Journal ins Englische übersetzt.

Natsume zeigt in dem Essay, wie Kobayashi Makoto mit der Anordnung der Panels Humor erzeugt, ähnlich wie in seinem früheren Text über Yoshinaga Fumi. Die Übersetzer weisen darauf hin, dass Natsume solche wiederholten Panels an anderer Stelle „Ereignisse“ (jiken) nennt. Kobayashi Makoto debütierte 1978 mit der Kurzgeschichte „Kakuto san-kyōdai“ im Weekly Shōnen Magazine und erhielt 1981 den Kōdansha-Manga-Preis in der Kategorie Shōnen.

Natsume bedauert laut The Comics Journal, dass er in seinem Essay nicht näher auf Kobayashi Makotos jüngsten Manga JJM: Girls’ Judo Club Story eingehen konnte. Dieser Manga wurde von 2016 bis 2023 in Evening und seit 2023 in Comic Days veröffentlicht und wurde gemeinsam mit Emoto Yuko geschrieben.

Quelle: The Comics Journal, 04.11.2026
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